Wie entsteht eine 3D Animation?

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Wie eine 3D Animation entsteht und welche Arbeitsschritte dafür nötig sind, soll dieser kurze Einblick zeigen. Grundsätzlich sind viele verschiedene Arbeitsschritte nötig um zu einer fertigen 3D Animation zu gelangen.

  • Modellierung der 3D Objekte als Drahtgitter
  • Texturierung der Drahtgitter-Modelle – d.h. dem 3D Modell werden Farben, Strukturen und Oberflächen zugewiesen.
  • Einstellen der Szene. Kamera setzen, die Modelle für die Animation vorbereiten (Rigging).
  • Animation der fertigen Modelle. Objekte, Licht und Kamera werden anhand einer Zeitachse positioniert.
  • Rendering – das eigentliche Bild wird erstellt, bei Animationen werden pro Sekunde 25 Einzelbilder erstellt.
  • Nachbearbeitung. Zusammensetzen aller Elemente

Jeder Arbeitsschritte kann bereits für sich Wochenlange Arbeit erfordern. Ein animierter Kino Film benötigt meist mehrere Jahre in der Herstellung. Aber auch aufwendige Kurzfilme erfordern Bearbeitungszeiten von mehreren Monaten.

Bei der Animation – hier ist die Bewegung der einzelnen Elemente und Figuren gemeint – werden die Modelle über eine Zeitachse bewegt. Auch Licht und Kamera können animiert werden. Dabei werden in der Regel nur Start- und Endpunkt einer Einzelbewegung festgelegt, der Rest des Bewegungspfades wird von der Software ergänzt. Dennoch verlangen verschiedene Aufgaben eine sehr hohe Anzahl von solchen „Keyframes“ damit eine realistische Bewegung entsteht. Die genaue Kenntnis von Bewegungsabläufen ist daher für einen Animator das A und O.

Besonders die 3D Animation mit einem Charakter bedarf vieler unterschiedlicher Elemente um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen. Augen, Augenlider, Mund, die Finger an der Hand – all diese Elemente müssen Schritt für Schritt bewegt werden. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die Bewegungen von Schauspielern auf die virtuellen Modelle zu übertragen. Das so genannte „Motion Capturing“ ist eine sehr gute Methode für realistische Charaktere. Aber auch hier muss oft zusätzlich per Hand nachgebessert oder korrigiert werden, bis das Ergebnis stimmt.

Sind alle Bewegungen festgelegt, so wird die 3D Animation mittels Rendering ausgegeben. Das Rendering ist nicht das finale Resultat, sondern nur zu einem Zwischenstand. Denn oft werden nicht alle Elemente gleichzeitig „gerendert“. Beispielsweise werden Vordergrund und Hintergrund separat erstellt. So kann beides unabhängig voneinander angepasst werden. Erst in der Nachbearbeitung (auch Postproduktion genannt) werden alle Elemente zusammengefügt oder durch weitere Elemente und Effekte ergänzt. Da jede Szene separat erstellt wird, müssen im anschließenden Filmschnitt alle Einzelszenen zur fertigen 3D Animation kombiniert werden.

Viele Stile von Zeichentrick bis Photorealismus sind möglich. Damit ist der Einsatz von 3D Animationen sehr flexibel und oft preiswerter, als andere Methoden der Filmerstellung, wie Zeichentrick oder ein aufwendiger Realfilmdreh.

Ähnlich wie eine 3D Animation entsteht auch eine 3D Illustration oder eine Visualisierung, es wird dabei nur auf die Animation auf der Zeitachse verzichtet. Es werden jedoch genauso alle Objekte positioniert und „posiert“. Das Rendering fällt weniger Umfangreich aus, da nur ein Bild erstellt werden muss. Die Nachbearbeitung erfolgt daher nicht in einer Compositing Software, sondern in einer 2D Bildbearbeitungssoftware.

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